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Samstag, 15. September 2018
Noch 1986 freie Startplätze

#FrauenlaufDresden 2017

Frauentag ist in Dresden auch im September, genauer gesagt Frauenlauftag und ganz konkret: der Mercedes-Benz Frauenlauf. Am Samstagnachmittag war es wieder soweit, und die fünfte Auflage lockte einmal mehr über 2.000 Teilnehmerinnen ans Terrassenufer. „Wir haben wieder die Schallmauer von 2.000 geknackt, das ist eine tolle Sache. Und noch besser fühlt sich das an, wenn man die Läuferinnen ins Ziel kommen sieht mit ihren glücklichen, stolzen Gesichtern“, sagt André Egger von der Laufszene Events GmbH, die den Mercedes-Benz-Frauenlauf in Dresden organisiert. Außerdem zu sehen auf den letzten Metern bis zur Ziellinie: knackige Endspurts, geballte Fäuste, eine in die Luft gestreckte Hand und an der anderen den Nachwuchs und immer wieder auch staunende Männer.

„Die Atmosphäre, die Strecke, die Zuschauer – der Frauenlauf macht einfach Spaß. Und auch das Wetter hat gepasst“, sagt Ina Zscherper vom Citylaufverein Dresden, die den 10-km-Lauf in starken 37:33 Minuten gewann. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Franziska Junker aus München in 42:21 sowie Anja-Regina Sing mit 42:56, die als Verein „for my soul“ angegeben hat. Für ihre Seele war sie also unterwegs, und das wie im Vorjahr direkt vor den 10 Kilometern auch noch auf der halben Distanz. In 21:06 Minuten belegte sie über 5 Kilometer den vierten Rang und sagte später mit einem Lächeln. „Das ist kein undankbarer Platz. Ich gönne es jeder, die schneller ist als ich.“

Die Schnelleren waren Sophie Kretschmer vom LAC Aschersleben, die den 5-km-Lauf in 20:15 Minuten für sich entschied. Zehn Sekunden dahinter folgte Celine Noack vom Dresdner SC, die ihre Stärken eigentlich über 800 Meter hat und zu den vom Dresdner Förderverein Leichtathletik unterstützten Athleten gehört. Platz drei erreichte Elisabeth Haupt aus Lohmen in 20:47 Minuten. Insgesamt haben 1.431 Läuferinnen die veränderte Strecke vom Terrassenufer über Albert- sowie Carolabrücke und wieder zurück in Angriff genommen, 641 liefen die abwechslungsreiche Runde ein zweites Mal. „Manchmal erweisen sich solche baustellenbedingten Zwangsmaßnahmen als Glücksfall. Wir haben von vielen Läuferinnen ein sehr positives Feedback zu dem veränderten Streckenverlauf erhalten“, erzählt André Egger.

Zu den Gewinnern des Tages gehörten neben allen Teilnehmerinnen, die für den guten Zweck unterwegs waren, am Ende auch der Verein Medea e.V.. Das Frauen- und Mädchengesundheitszentrum in Dresden, das unter anderem Selbstbehauptungskurse anbietet, erhielt als Charity-Partner bei der Siegerehrung einen Scheck in Höhe von 678,25 Euro.